5. Tour d' Eifel Classic!

26. Juli 2009 - Vierter Lauf zum Euregio-Classic-Cup 2009!

Die Rallye in Höfen ist anders.

Es geht schon mit der Anfahrt los. Eine knappe Stunde brauchen wir, um die anonyme Hecktik unserer Ansiedlungen hinter uns zu lassen.

Wir spüren die sym- pathische, familiäre Atmosphäre sofort!

Ganz Höfen scheint auf den Beinen zu sein. Hier ist die Welt noch in Ordnung.

Und dann das Wetter: Kachelmann verspricht: "Volle Kanne Sonne!" - das ist doch mal was!

Mit Startnummer 24 einsatzbereit!
...viele bekannte Gesichter!

Über 60 Teams finden sich mit ihren betagten Fahrzeugen zur "Tour d' Eifel Classic" ein.

Viele bekannte Gesichter sind dabei. Und, es sind nicht nur die Recken, die um den Euregio-Classic-Cup fahren.

Ab 09:00 Uhr Frühstück für alle, Ausgabe der Unterlagen und technische Abnahme der Fahrzeuge; dann die Fahrerbesprechung - das ist das Vorspiel.

Punkt 10:30 startet das erste Fahrzeug.

Jetzt wird es ernst!

Wir haben "die 24" und noch etwas Zeit bis zum Start.

...viele bekannte Autos!
Fahrerbesprechung... ...und Start frei!

Dann fragt der Starter: "Welche Zeit wollt ihr bei SP3 fahren? 30 bis 45 Sekunden stehen zur Auswahl." Wir entscheiden uns für 40 Sekunden, was immer es bedeuten mag. Wir fahren los.

Die "Chinesen" sind recht eindeutig, die Kilometrierung meistens auch. Nur die Sicht- kontrollen, unsere berüchtigten Baumaffen, hängen manchmal etwas "im Schatten".

Nun, wir sind schließlich nicht auf einem Kindergeburtstag und Wunschkonzert ist auch nicht angesagt.

Also höllisch aufpassen und den rechten Straßenrand nicht aus den Augen lassen.

Plötzlich sind wir an der SP1: Fahren sie genau eine Radumdrehung vor!

Na gut - 6 cm zu wenig (6 cm auf 201 cm Radumfang sind gerade mal 3% - worüber reden wir hier?) Null wäre besser!

Smoke brake...

Weiter nach Chinesen - no problem - Augen rechts halten, von wegen der "Baumaffen" und so!

Über Manscheid, Benenberg, Kreuzberg, Unterschönbach und Oberschönbach geht es nach Schmidtheim zur SP2. Sie haben die Ortsnamen noch nie gehört? Sollten Sie aber mal an- schauen. Schön ist es dort. Zurück zu SP2: Bestimmen Sie den Abstand der beiden Pfosten selbst so eng wie möglich. Abstand zwischen Pfosten und Aussenspiegel (beide Seiten) = Anzahl Strafpunkte. Wir verschätzen uns um 45 cm (Schande über den Fahrer!) und handeln uns die Höchststrafe von 25 Punkten ein. Das entspricht 2 1/2 Sichtkontrollen.
Wir zweifeln an der Sinnhaftigkeit...; aber das Reglement war bekannt...

Anstellen zum Slalom...

Weiter über Dalem, Kerschenbach, Ormont, Neuendorf, Olzheim (wo sind wir hier ei- gentlich?) und Knaufspesch (wir warten "Vorzeit" ab.) zum "Schwarzen Mann"

(Googeln Sie ruhig mal...).

Hier ist SP3 aufgebaut, und hier müssen wir die 40 Sekunden vom Start durch einen Slalom-Parcours fahren... leider etwas zu schnell.

Das ist aber auch ein verdammt schnelles Auto, unser TR2.

Mittagspause!

Voll unterwegs...
...auch voll unterwegs.

Irgendwo in den Eifel-Highlands!

In the middle of nowhere!

Die Fahrzeuge verlieren sich geradezu bei so viel schöner Gegend!

Und wieder malerische Orte aus einer anderen Welt: Brandscheid, Bleialf, Schweiler, Mützenich, Amelscheid, usw.

Es ist herrlich.

Irgendwo, wieder in einem ...scheid, reißt uns SP4 aus der Trance: Fahren Sie rückwärts so dicht wie möglich an ein Hindernis, ohne es zu berühren.

Machen wir - 8 cm. Das ist richtig gut, wenn man das Heck nicht einsehen kann.

Frisch motiviert geht es weiter durch die schöne Landschaft.

Die letzte SP.

SP5 liegt auf einem Parkplatz, 2 km hinter Nidrum: Parken Sie rückwärts in die Pilonengasse ein. Die Zeit bis zum Stillstand der Räder wird gestoppt. Ok - 5,3 Sekunden.

Von hier aus sind es noch 17 Chinesen oder 14 km bis zum Ziel. Geschafft!

Auf dem Treppchen...!

Foto: Chr. Dosquet

Die Rosenweg Gang.

Es folgt die Begrüßung im Ziel, das Parken vor der Vereinshalle, Reden mit den anderen Teilnehmern und endlich das erste Bier! Bis zum Abendessen ist es nicht mehr allzu lange hin. Die Siegerehrung ist für halb acht avisiert. Wir sind gespannt!

26 Mitbewerber in unserer Gruppe werden alle namentlich mit ihrer Platzierung aufgerufen. Das zieht sich. Erst nach 24 Namen hören wir den Unseren.

Das ist Platz 2 - hurra!

Rauf auf's Treppchen! Wir sind happy und freuen uns mit den Anderen auch über deren Erfolg.

Draussen machen wir noch ein Gruppenfoto zusammen mit Artur und Kurt nebst TR6:

Die besten Rosenweg TRs aller Zeiten!

In Höfen war es wieder einmal anders als sonst, nicht einfach aber einfach toll - Danke!