Die Bremsanlage vorne.

April 2009 - Bei der Bremsanlage gehen wir keine Kompromisse ein!

Es werden neue Radbremszylinder, Federn und Bremsbacken verbaut. Na ja, die alten Backen hätten wir neu belegen können, sicher. Jetzt dienen sie als Reserve für eventuelle Notfälle.

Richtig stolz sind wir auf die Radnaben - die originalen von damals. Nach dem Perlstrahlen und der Bearbeitung mit der Drahtbürste werden sie mit Felgenlack behandelt und erstrahlen jetzt in mattem Glanz.

Da passen ausschließlich Speichenräder drauf - logo!

Das Innenleben der Vorderradbremse mit Speichenradnabe... Neue Leitungen und Schläuche...

An der Bremse ist alles neu - die Radnaben sind aufgearbeitete Originale - mehr als ein halbes Jahrhundert alt!

Das sieht recht aufgeräumt aus. Man achtet auf die Details...

...neue Bremsleitungen mit vorbildlicher Befestigung!

Die Bremsleitungen werden völlig neu angefertigt und nach den alten Mustern verlegt.

Für die Fixierung der Bremsleitungen am Rahmen nehmen wir nicht die originalen Metallklammern, sondern Schellen mit Gummieinlage. Das ist schonender für den Rahmenlack.

Am Kastenprofil des Rahmens werden die Schellen mit Hohlwanddübeln und Schrauben aus dem Baumarkt montiert.

Die alten Messingverteiler werden gründlich gestrahlt, gebürstet und mit Klarlack versiegelt. Sind sie nicht schön?!

Verteiler und Bremslichtschalter sind überarbeitete Originale!

Für die Anfertigung der Bremsleitungen haben wir ein preiswertes Bördelwerkzeug gekauft und einige "Übungsbördel" produziert. Man bördelt halt nicht jeden Tag, und einmal ist immer das erste Mal! Nach einiger Zeit stellt sich dann doch eine gewisse "Bördelroutine" ein - gut so.

Auch das Verlegen bzw. das Biegen der Leitungen soll möglichst professionell gelingen. Dazu hilft ebenfalls ein preiswertes Biegewerkzeug, mit dem echt "wohl geformte Rundungen" gelingen. Wir sind jedenfalls mit dem Ergebnis äusserst zufrieden.