TS-6532-L - Der Motor wird ausgebaut!

Dezember 2000

Es ist soweit: Der Ausbau des Motors wird in Angriff genommen. Dazu fahren wir den Triumph auf eine Hebebühne.

Es wird recht schnell entschieden, die Frontmaske abzubauen.

Und siehe da, es ist ein Klacks. Die Befestigungsschrauben der Frontmaske (an den vorderen Kotflügeln)sind gar nicht richtig fest und so steht das Auto nach ein paar Minuten "ohne Gesicht" da.

Ohne Probleme werden Kühler, Lüfter und sonstige Anbauteile abmontiert.

Triumph ohne "Gesicht"

Dabei fällt auf, dass eine Reihe von Schrauben nur "handfest" angezogen sind, wie praktisch. Ist das ein Indiz für eine vor drei Jahren vollzogene "amerikanische" Restauration oder soll so der Konstruktion eine gewisse Flexibilität gegeben werden?

Der Motor wird ausgebaut.

Übrigens, es ist gar nicht so einfach, das Wasser aus dem Motor zu bekommen. Nachdem der Ablasshahn entfernt ist, kommt erst einmal KEIN Wasser. Ein Schraubenzieher muss zu Hilfe genommen werden, um die Ablagerungen im Motorblock so aufzuweichen, dass endlich das Kühlwasser herauslaufen kann.

Ist das etwa die Ursache für die hohe Kühlwassertem- peratur an den wenigen Sommertagen?

Wie wohl der Rest des Motors aussehen wird?

Der Ausbau des Motors selbst macht eigentlich keine großen Probleme. Lediglich die alten Motorhalterungen, die irgendwie mit zusätzlichen Verschraubungen am Rahmen fixiert sind, widersetzen sich der Entsorgung. Das sind bestimmt noch die original vom Werk montierten Gummihalterungen.

Jedenfalls sieht das Auto ohne Motor recht urig aus; aber so ist jetzt richtig Platz, um hier im Motorraum einmal gründlich zu renovieren.

Diese Geschichte wird in der Abteilung "Karosserie" erzählt.